Vier Spiele, vier Siege!

D3 besteht intensiven Härtetest gegen JSG DSU II
Artikel vom 2. September 2026
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Nur wenige Tage nach dem deutlichen 9:1-Pokalerfolg gegen die erste Mannschaft der JSG Deister-Süntel-United wartete am dritten Spieltag mit der zweiten Vertretung des Vereins bereits die nächste Aufgabe auf unsere D3.
Die Devise war klar: Kein Gegner wird unterschätzt. Die Mannschaft trat von Beginn an konzentriert und mit viel Energie auf. Der Fokus lag erneut auf mutigem Kombinationsfußball, hoher Einsatzbereitschaft und dem gemeinsamen Arbeiten als Team.
Schnell zeigte sich, dass DSU II uns deutlich mehr fordern würde als noch der Pokalgegner. Die Zweikämpfe waren intensiv, das Spiel von Beginn an hart umkämpft. Unsere Jungs hielten stark dagegen und erspielten sich die klareren Möglichkeiten. Zunächst fehlte noch die letzte Konsequenz im Abschluss, doch die Mannschaft blieb ruhig.
Das wurde belohnt: Lukas schnürte noch in der ersten Halbzeit einen Hattrick und sorgte für die verdiente 3:0-Pausenführung.
In der zweiten Halbzeit wurde es noch intensiver. Unsere D3 erhöhte zunächst auf 4:0. DSU verkürzte per sehenswertem Distanzschuss auf 4:1, doch wir antworteten prompt mit dem 5:1. Auch nach dem 5:2 blieben wir konzentriert und stellten mit dem 6:2 den alten Abstand wieder her. DSU gelang anschließend noch der Treffer zum 6:3-Endstand.
Die Tore für unsere D3 erzielten Lukas mit drei Treffern, Noah mit zwei und Wahram mit einem traumhaften Distanztreffer in den Winkel.
Besonders hervorzuheben ist unser Kapitän Bünyamin, der mit großem Einsatz voranging, zahlreiche Zweikämpfe annahm und sich auch von äußeren Einflüssen nicht beirren ließ. Gerade in einer solch intensiven Partie zeigte er genau die Haltung, die einen Kapitän auszeichnet.
Ein Sonderlob geht auch an Noah, der mit seinen zwei Treffern in der zweiten Halbzeit wichtige Akzente setzte und entscheidenden Anteil daran hatte, dass wir in den umkämpften Phasen immer wieder die richtige Antwort fanden und viele Zweikämpfe in der Mitte führte.
Sehr erfreulich war außerdem die Rückkehr von Konstantin. Nach seiner Klassenfahrt meldete er sich nahtlos mit einer starken Leistung zurück, gewann viele Zweikämpfe und überzeugte auch spielerisch – insbesondere im Zusammenspiel mit Wahram.
Bei aller Freude über die individuellen Leistungen bleibt aber vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung hervorzuheben. An einem Tag, an dem spielerische Qualität allein mal nicht ausreicht, haben die Jungs gemeinsam gekämpft, sich gegenseitig unterstützt und als Team dagegengehalten.
Persönliche Ergänzung aus Trainersicht
Leider endete die ohnehin emotional geführte Begegnung mit einer Situation, die auf einem Fußballplatz – insbesondere im Kinder- und Jugendbereich – keinen Platz haben sollte.
Bereits während der Partie waren von der gegnerischen Trainerbank Äußerungen gegenüber unseren Spielern gefallen, die ich als unsportlich und für den Umgang mit Kindern als nicht angemessen empfunden habe.
Unmittelbar nach Spielende stellte sich ein Trainer der Gäste an der Mittellinie einem unserer Spieler gegenüber, ging ihn verbal an, beleidigte ihn und verhielt sich ihm gegenüber in einer aus meiner Sicht völlig unangemessenen und einschüchternden Art und Weise. Als ich die Situation bemerkte, ging ich sofort dazwischen, stellte mich schützend vor unseren Spieler und beendete die Situation.
Bei aller Emotionalität und allem sportlichen Ehrgeiz gibt es aus meiner Sicht klare Grenzen. Wir Erwachsenen tragen Verantwortung dafür, wie wir mit Kindern umgehen und welches Verhalten wir ihnen vorleben.
Die entsprechenden Vorkommnisse wurden nach der Partie offiziell gemeldet.
Umso wichtiger ist es, dass die sportliche Leistung unserer Jungs dabei nicht in den Hintergrund gerät. Drei Meisterschaftsspiele mit drei Siegen, dazu der Einzug in die zweite Pokalrunde – das sind starke Ergebnisse nach zwei intensiven Wochen.
Die Jungs haben sich auch in schwierigen und emotionalen Phasen nicht aus der Ruhe bringen lassen, füreinander gekämpft und sich am Ende für zwei kräftezehrende, aber erfolgreiche Wochen noch einmal selbst belohnt.
Eine Leistung, auf die die gesamte Mannschaft stolz sein kann.
