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C1 mit unnötigem Remis gegen Döhren

Artikel vom 31. August 2026

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    Am Sonntag Nachmittag trennten sich die C1 des JFV Hameln und Niedersachsen Döhren am Ende einer wilden Partie mit 3:3 unentschieden. Vom Verlauf her, durfte man beim JFV Hameln auch aufgrund eines eigenen Strafstoß-Treffers kurz vor Abpfiff eigentlich glücklich sein noch einen Punkt gerettet zu haben aber vom gezeigten spielerischen Potenzial beider Mannschaften her, musste man doch von einem unnötigen Unentschieden sprechen mit dem man nicht zufrieden sein konnte.

     

    Aber der Reihe nach: Trainer Schake schickte die gleiche Startelf ins Rennen die auch gegen Hannover 96 II eine so starke erste Hälfte gespielt hatte. Diese Idee ging zunächst auch auf denn die Hamelner kombinierten sich sofort mit zum Teil sehr schönen Spielzügen durch die Döhrener Verteidigungslinien und kamen schnell zu hochkarätigen Chancen. Der erste Treffer der Partie file aber erst als Jarno Rhoden auf rechts in Richtung Grundlinie durchbrach und klasse zum Elfmeterpunkt zurücklegte wo Phil Kessenhagen zur überfälligen Führung einnetzte. Allzu lange hielt diese jedoch nicht. Es war der erste echte Vorstoß der Döhrener der zum Ausgleich führte und dabei halfen die Hamelner kräftig mit. Gleich mehrfach brachten sie den Ball nicht aus der Gefahrenzone und klärten letztlich zu einem freistehenden Gegenspieler der beim Abschluss keine Mühe mehr hatte. Das 1:1 brachte das Spiel zum Kippen. Die Begegnung wurde hektisch. Leider auch angefacht vom unglücklich agierenden Schiedsrichter der Hüben wie Drüben mit zweifelhaften Entscheidungen dazu beitrug dass die Gemüter sich erhitzen. Gleich mehrere klare Foulspiele blieben ungeahndet, zunächst oft begangen an Hamelnern aber zumindest auch einmal von Hameln. Und das im Strafraum, sodass den Gästen aus Döhren ein klarer Strafstoß verwehrt blieb.

     

    Die Halbzeitpause kam eigentlich für beide Teams wie gerufen und es schien kurz so als hätte sie wirklich Wirkung gezeigt denn für Hameln begann die zweite Spielhälfte wie gemalt. Unmittelbar nach der Pause erreichte ein Ball in die Spitze Lias Menze der sich wieder einmal mit Zug zum Tor und abschlussstark präsentierte und auf 2:1 stellte. Ehrlicherweise hatte auch hier wohl eine knappe Abseitsstellung vorgelegen die ungeahndet blieb. Als etwas später eine Hereingabe von Marc Gerhardt per Freistoß an Freund und Feind vorbei ins Tor durchrutschte, zählte der Treffen aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht – wahrscheinlich zu Unrecht und damit wohl ausgleichende Ungerechtigkeit. Dennoch hätte die schnelle Führung den Hamelnern Ruhe bringen können aber die Jungs ließen sich von der erneut aufkommenden Hektik anstecken und deuteten die eigentlich vorhandene spielerische Überlegenheit in der Folge bestenfalls nur noch an. Der erneute Ausgleich fiel nach einem langen Döhrener Ball zu einfach und zu schnell. In der Hamelner Hintermannschaft fehlte in dieser Szene die Abstimmung, hinzu kam ein grenzwertiges Halten des Angreifers. Wie schon in der ersten Hälfte verloren die Hamelner durch den Rückschlag sogleich den Faden. Ruhe am Ball war nur noch selten zu sehen.

     

    Bei Hameln mehrten sich jetzt ungenaue lange Bälle und Ballverluste nach unnötigen Dribblings sodass Döhren etwas aufkam und plötzlich mit einem satten und nicht wirklich haltbaren Abschluss aus der zweiten Reihe den Führungstreffer erzielte. Es wurde nun noch hektischer und sah nicht unbedingt danach aus als ob Hameln noch die Mittel hätte um zurückzukommen. Dass es doch noch dazu kam war einer Einzelaktion von Marc Gerhardt zu verdanken. Fast identisch zum Spiel gegen Hannover 96 II zog Marc von der Grundlinie im Sechzehner nach innen, wurde dabei von den Beinen geholt und verwandelte den fälligen Strafstoß selbst und sicher. Einen Sieger gab es somit nicht und neben der schwachen Chancenverwertung besonders zu Beginn des Spiels müssen sich die JFVler vor Allem vorwerfen lassen keine Ruhe behalten zu haben um ihre spielerische Überlegenheit über die gesamte Spielzeit zu zeigen und sich damit entsprechende Torgelegenheiten und die zum Sieg benötigten Treffer herauszuspielen.

     

    Um dies besser zu machen bietet sich schon sehr bald die Gelegenheit denn vor der Mannschaft liegt eine englische Woche. Schon am Dienstag den 01.09. geht es um 18:30 Uhr in Hildesheim beim SV Blau-Weiß Neuhof weiter! Beim JFV Hameln ist man gut beraten das Tabellenschlusslicht nicht zu unterschätzen, aber wenn man oben dran bleiben will müssen nun zwingend drei Punkte her.