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C2 lässt Bei Flenithi zwei Punkte liegen

Artikel vom 12. Mai 2026

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    Wie schon im Hinspiel endete auch am letzten Samstag (09.Mai) die Partie der C2 gegen den JFV Flenithi Süd mit einem 3:3. Da die Hamelner Jungs zwischenzeitlich mit 0:2 und 1:3 ins Hintertreffen geraten waren, mag man von einem gewonnenen Punkt sprechen aber wenn man genauer hinsieht kommt man nicht umhin eher von zwei verlorenen Punkten zu sprechen.

     

    Betrachtet man die gezeigten Leistungen beider Teams, dann ist das Endergebnis zwar als leistungsgerecht zu bewerten aber dass die Jungs vom JFV deutlich besser spielen können als an diesem Samstag, haben sie schon gezeigt! Während Flenithi es vor Allem mit langen Bällen versuchte, wussten die Hamelner ihre eigentlich vorhandene spielerische Überlegenheit nur zu selten auszuspielen. Vielmehr ließen sich die Hamelner phasenweise von aufkommender Hektik anstecken und ließen viel zu selten Ball und Gegner laufen. Fahrige Zweikämpfe und Pässe, unnötige Dribblings mit entsprechenden Ballverlusten und zu viele ohne Not lang gespielte Bälle waren die Folge.

     

    So machte  man einen Gegner ohne klar erkennbare Spielidee immer wieder unnötig stark und musste folgerichtig drei Gegentreffer schlucken. Da hilft es auch nichts sich über den zugegebenermaßen unglücklich agierenden Schiedsrichter zu beschweren der beim Treffer zum 2:0 der Heimmannschaft zunächst ein klares Foulspiel in der Balleroberung und beim darauffolgenden langen Ball eine ebenso klare Abseitsstellung übersehen hatte. Das 1:0 war ebenfalls nach einem langen Ball gefallen. Klare Abschlüsse sammelten die Hamelner kaum und so war es wenig verwunderlich dass der Anschluss durchaus kurios fiel. Oskar Volkmann wollte aus dem Halbfeld in die Sturmspitze flanken doch der Ball senkte sich schließlich in die Maschen. Mehr Ruhe im Spielaufbau stellte sich aber trotzdem nicht ein und so war es kurz nach der Pause erneut ein unnötiges Dribbling mit anschließendem Ballverlust das den Treffer zum 3:1 für Flenithi ermöglichte.

     

    Das Spiel schien entschieden zumal Hameln bei allem Bemühen kaum Druck entwickeln konnte. Zu oft flog der Ball ideenlos lang in Richtung Jarno Rhoden der dann auf sich allein gestellt gegen eine Überzahl nicht durchkam. So war es nicht überraschend dass ein Standard her musste um den Anschluss zu schaffen und wieder fiel der Treffer auf kuriose Weise. Marc Gerhardt spielte den Ball flach durch die Mauer und den Sechzehner zentral auf’s Tor, wo der Keeper vermutlich keine gute Sicht auf den Ball hatte und folglich daneben griff. Es waren zu diesem Zeitpunkt nur noch zehn Minuten zu gehen und man merkte Flenithi die Angst den Sieg zu verspielen nun deutlich an. Zudem hatten die Hamelner nun doch Blut geleckt und drückten auf den Ausgleich. Kapitän Talhar Mohammad peitschte sein Team noch einmal an und tatsächlich war es dann eine der wenigen gelungenen spielerischen Lösungen die zum Ausgleich führte. Nach einem guten Steilpass setzte sich Naymar Haydar zunächst stark am Sechzehner-Eck durch und behielt auch im Abschluss die Nerven.

     

    Der Siegtreffer hätte in den wenigen Zeigerumdrehungen danach auf beiden Seiten noch fallen können aber Felipe Omondi behielt bei den hoch hereinfliegenden Bällen im Tor die Nerven und Hamelns beste Gelegenheit wurde vom Schiedsrichter aufgrund eines vermeintlichen Foulspiels zurückgepfiffen. So teilten sich die Teams die Punkte.

     

    Für die C2 braucht es am Sonntag um 13:00 Uhr in Tündern eine andere Leistung wenn man sich gegen die SV 06 Holzminden durchsetzen möchte. Mit einem Sieg könnte man am Kontrahenten vorbei gehen.