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„Endlich wieder spielen“

Der DFB erlaubt seit dem 10.07.2020 offiziell Spiele und Wettkampftraining.

In unserer Interviewserie „Micha fragt nach“ habe wir heute Rik Balk zu Gast, einen der engagierten Trainer der D-Jugend.

MH: Hallo Rik, schön dass du dir Zeit genommen hast. Seit letzter Woche ist wieder ein Stück Normalität auf dem Platz. Was empfindest du dabei wieder ein „normales“ Training durchführen zu können? 

RB: Hi Micha, sehr gerne.

Dadurch, dass sich die Jungs sehr gut an die Abstände und Regeln im Training gehalten haben war es einfach, das Training zu gestalten. Wir haben sehr viel Individuelles mit den Kids gemacht, damit sie sich wieder ein Stück weit in das Sportleben einfinden und die Basics wieder lernen bzw. vertiefen und sich ein wenig kennenlernen.

Aber natürlich ist jedem Fußballer daran gelegen, praxisnah mit Zweikämpfen zu trainieren. Das passt bislang sehr gut und jeder einzelne Junge ist gewillt und hat Lust auf Fußballspielen – das macht die Sache natürlich einfacher.

MH: Du bist einer von 4 Trainern für die D-Jugendmannschaften des JFV. Wie teilt ihr das untereinander auf?

RB: Fast korrekt – zum Trainer-Team gehören Daniel Ivicic, Tim Kallmeyer, Hysen Hasani, Artur Urich, Sebastian Böhning und meine Wenigkeit. Sebastian, Daniel und ich überlegen uns im Vorfeld, was wir den Jungs in den Einheiten vermitteln wollen und teilen den Jahrgang vor jedem Training in drei bis vier Gruppen ein. Jeder Trainer hat eine Station, die er begleitet, um den Jungs so viel wie möglich an Aktionen und Wiederholungen zu ermöglichen. Einer übernimmt den koordinativen Teil, einer den Torschuss mit vorherigen Passstationen, einer das Spielerische auf zwei Tore (beispielsweise 4 vs 4) und einer macht Passübungen und Ballannahmen für den linken und rechten Fuß. Das wird von Zeit zu Zeit umgestellt um die Jungs auch zu fordern und zu entwickeln, damit sie praxisnah trainieren können.

MH: Du warst erfolgreich in der SSG Halvestorf als Trainer unterwegs. Deine Mannschaft hat das Triple geholt, warum ist es trotzdem so wichtig in eine JFV zu wechseln?

RB: Wir haben als älterer Jahrgang im E-Junioren Bereich viel erreicht und haben auch um die Niedersachsenmeisterschaft gegen Mannschaften wie Wolfsburg oder Hannover gespielt.

Da bleibt es nicht aus, dass die Jungs über die Eltern von Scouts oder Trainern angesprochen werden.

Leider auch bereits in dem Alter. Die drei Stammvereine haben in der Vergangenheit immer mal wieder Spieler gehen lassen müssen, die es bei anderen Mannschaften probieren wollten. 96, Calenberger Land oder Paderborn fallen mir da spontan ein. Durch die langen Fahrzeiten haben die Kids länger im Auto gesessen als auf dem Platz gestanden, wodurch dann die Freundschaften und vor allem die Schule gelitten hat. Um den Jungs eine Perspektive zu geben war dies die logische Konsequenz, einen Jugendförderverein ins Leben zu rufen. Was nicht bedeutet, dass wir nur leistungsstarke Kinder ausbilden wollen, sondern auch den Fokus auf Kids legen, die Lust auf Fußball und Mannschaftssport haben.

MH: Wie nimmst du die Stimmung rund um den neuen Verein wahr?

RB: Momentan sind noch viele Sachen zu erledigen, aber ich weiß, die Verantwortlichen im Vorstand machen einen super Job. Da sind viele Tätigkeiten dabei, die man auf den ersten Blick nicht sieht und was sich Außenstehende nur schwer vorstellen können. Sie sind sehr engagiert und haben schon einiges auf die Beine gestellt. Das transferiert sich auf die Trainer und dann auf die Spieler. Ich merke es bei den Kids, die wirklich Lust haben und dreimal die Woche mit viel Spaß zum Training kommen – und auch wieder gehen.

MH: Und zum Schluss – was wünscht du dir für die neue Saison?

Ich wünsche mir, dass die Saison reibungslos über die Bühne geht und wir Fußballer nicht nochmal mit einer Zwangspause dastehen.

MH: Danke, dass du dir Zeit genommen hast und für die Zukunft viel Erfolg.

RB: Gerne und bis bald wieder.

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